10. Juni 2016

Don't worry, be happy

Kennen Sie Ihre Lebensbedingungen? Ich meine damit nicht Ihr derzeitiges soziales, ökonomisches oder politisches Umfeld. 

Vielmehr möchte ich heute mit Ihnen einmal über die Bedingungen nachdenken, die Sie an Ihr Leben stellen. Welche sind die Bedingungen, die erfüllt sein müssen, damit Sie sagen können, jetzt ist es gut?

Sie haben keine? Wirklich?

3. Juni 2016

Ja, wo laufen Sie denn?

 „Wir müssen sofort etwas unternehmen.“ „Wir dürfen keine Zeit verschwenden.“ „Wir brauchen sofort Ergebnisse.“ „Der Termin muss auf alle Fälle gehalten werden.“ 

So lauten häufig die Anforderungen von Chefs und Chef-Chefs. Und dann setzt sich die ganze Mannschaft in Bewegung. Fieberhaft wird in alle Richtungen gleichzeitig agiert. „Hühnerhaufen-Mentalität“ haben wir es früher genannt. Aber auch im Privaten geht es manchmal so.

Man hat den Glauben, je mehr Dinge gleichzeitig angefasst werden, um so schneller gelangt man zur Lösung. Je mehr Wege beschritten werden, je mehr Dinge gleichzeitig angefasst werden, je mehr Versuche gestartet werden, um so größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass das Richtige schon dabei sein wird. 

In diesem Chaos den Überblick zu behalten fällt schwer. Und es wird unnütz Kraft verschwendet. Meist bleibt auch anderes Wichtiges liegen.

Kennen Sie den schnellsten Weg?

27. Mai 2016

Was wir von der Oma lernen können – Ziele erreichen.


Sich Ziele zu setzen, gehört heute zum Standard. Doch ein Ziel zu haben reicht allein noch nicht aus. 

Die Frage ist, wie kann ich meine Ziele erreichen? Welche Eigenschaften und Fähigkeiten brauche ich dazu? Und vor allem: Wie komme ich zu diesen Eigenschaften und Fähigkeiten?

Unsere Oma hatte da ein ganz einfaches Rezept:

20. Mai 2016

Die dümmsten Bauern und dicksten Kartoffeln – erfolgreich sein.

Sie kennen sicher Menschen, die sich schwer abmühen, hart arbeiten und dennoch nichts Bemerkenswertes erreichen?

Und andere, die mit scheinbarer Leichtigkeit alles schaffen. Obwohl sie sich augenscheinlich überhaupt nicht anstrengen müssen, fällt ihnen alles irgendwie in den Schoß. Diese Menschen mit dem „glücklichen Händchen“.

Was macht den Unterschied aus? Und warum scheinen erfolgreiche Menschen immer wieder erfolgreich zu sein, während erfolglose von einem Fettnäpfchen ins nächste treten?

13. Mai 2016

Wenn die Anderen nicht tun, was sie sollen.

Ist es Ihnen schon einmal aufgefallen, wie genau Sie wissen, was gut und richtig für Ihr Leben ist? Und wie genau Sie wissen, was gut und richtig für Ihre Familie, Ihre Freunde, andere Menschen ist?

Es ist doch toll, wenn man alles im Griff hat. Wenn man seinen Kindern, Partnern, Kolleginnen und Freunden sagen kann, was und wie sie etwas tun sollen. Das verhilft denen und vor allem Ihnen zu einem harmonisches Miteinander.

Dumm ist nur, wenn die Anderen nicht das tun, was sie tun sollen. Wenn die Zahnpastatube auch nach hundertfacher Ermahnung offen liegen bleibt. Die Kollegin sich nicht abmeldet, wenn sie das Büro verlässt. Oder der Freund immer zu spät kommt.

Da ist der Konflikt schon vorprogrammiert. Woran liegt das? Es könnte doch alles so einfach sein, wenn der Andere sich nur ein wenig mehr Mühe geben würde.

4. Mai 2016

Sie sagen mehr über sich, als Sie sagen (wollen)

Gehören Sie zu den Menschen, die ihren sprachlichen Ausdruck ganz bewusst einsetzen? Herzlichen Glückwunsch, wenn Ihnen das gelingt.

Meistens reden wir aber so, wie uns der Schnabel gewachsen ist. Es wäre doch einmal höchst interessant, uns dabei zuzuhören. Hierbei geht es mir nicht um die Stimme oder die Betonung, wenngleich das auch wichtige Elemente sind.

Vielmehr möchte ich meinen Blick auf die Worte richten, die wir wählen. Wie wir bestimmte Dinge ausdrücken, welche Metaphern wir benutzen, das sagt eine Menge darüber aus, wie wir denken, welche Entscheidungen wir treffen und was für „Typen“ wir sind.

Sind Sie bereit für die Wahrheit über sich?

29. April 2016

Emotionale Zeitfresser - Teil 2

Vor drei Wochen habe ich über Emotionale Zeitfresser geschrieben.

Das ist auf sehr viel Resonanz gestoßen. Hierbei ging es um Gedanken und Gefühle, die unsere emotionalen Kräfte blockieren und unser Vorwärtskommen boykottieren können.

Neben den dort genannten Zeitfressern „Nicht Vergeben“ und „Andere verantwortlich machen“, gibt es noch zwei weitere, die ich Ihnen heute vorstellen möchte.

20. April 2016

Glücklich, aber unzufrieden

Viele Menschen sind auf der Suche nach dem wahren Glück. Glücklich und zufrieden – das ist das erklärte Ziel vieler Teilnehmer meiner Seminare. Ihres auch?

Trotzdem schaffen es die wenigsten Menschen, beides zu erreichen. Dabei gibt es scheinbar so viele  Möglichkeiten. Wellness, Happyness, Fitness sollen die Glückshormone beflügeln. Und als neuer Trend sorgen sogenannte Feelgood-Manager auch für das Rundum-Sorglos-Paket sogar an meiner Arbeitsstelle. Man hat also erkannt, dass zufriedene Mitarbeiter offensichtlich besser sind. Aber sind sie auch glücklicher?

Es gibt jedoch einen Unterschied zwischen Glück und Zufriedenheit. In unserem Sprachgebrauch vermischen wir beides miteinander. Und das hat Konsequenzen für unser Leben.

13. April 2016

Warum Work-Life-Balance (doch kein) Unsinn ist.

Es gibt Menschen, die kommen irgendwann in ihrem (Arbeits-)Leben an einen Punkt, da feiern sie jeden Abend auf dem Weg von der Arbeit nach Hause. Sie feiern, dass sie wieder einen Tag „geschafft“ haben. Dass der Arbeitstag endlich vorbei ist.
Und dann gibt es Menschen, die sind noch eine Stufe weiter. Sie leben nur noch von Wochenende zu Wochenende. In der Woche, nach Feierabend, geht nichts mehr. Einfach keine Kraft mehr. Da bleiben dann nur zwei von sieben Tagen für das eigene Leben. Wenn überhaupt. Glücklicherweise gibt es ja noch unsere Feiertage...

Seien Sie mal ehrlich. Wie viel von den beiden Gruppen kennen Sie auch? Dann sind Sie wohl jemand, der seine Work-Life-Balance nicht im Griff hat.

6. April 2016

Emotionale Zeitfresser

In dieser Woche möchte ich mit Ihnen über besondere Zeitfresser nachdenken. Viele kennen das bereits aus Kursen zum Zeitmanagement.
Zeitfresser sind die kleinen und großen, meist unnützen Dinge, die uns blockieren oder zumindest zeitweilig verhindern, dass wir uns mit den eigentlich wichtigen Themen und Aufgaben beschäftigen. Diese Zeitfresser sind meist Störungen von Außen, die eine effektive Nutzung unserer Zeit fürs Handeln behindern.

Aber es gibt auch eine, ich nenne es mal so, „emotionale Zeit“. Zeit, in der wir uns glücklich fühlen. Zeit, in der wir uns verbunden fühlen mit Menschen und der Welt. Zeit, in der wir fröhlich sind. Zeit, in der wir in eine neue Zukunft sehen.

Aber ist es Ihnen schon mal aufgefallen, wie oft wir mit unseren Gedanken und Gefühlen uns diese „emotionale Zeit“ boykottieren? Das sind die emotionalen Zeitfresser:

30. März 2016

Die wahre Ursache von Stress

„Ich habe zu viel um die Ohren.“ „Ich habe keine Zeit.“ „Alle wollen was von mir.“ „Ich weiß nicht, wo ich anfangen soll.“

Diese Sätze kennen Sie sicher. Jeder von uns hat sie so oder ähnlich schon gedacht oder gesagt. Es sind unsere Stress-Sätze Nummer Eins. Für mehr als die Hälfte der Deutschen ist Stress Alltag.
Die Zahl der  stressbedingten psychischen Erkrankungen ist in den letzten 15 Jahren um 80% gestiegen.

Woher kommt das? Unsere Welt ist immer schnelllebiger. Es gibt immer mehr Informationen in immer kürzerer Zeit. Das Arbeitspensum steigt. Die Anforderungen an Qualität und Quantität werden immer höher. Familie und Beruf fordern uns mehr. Kurz gesagt: Der Druck von Außen steigt.

Aber stimmt das wirklich? Liegt die Ursache von Stress in unserer Umwelt? Und habe ich dann überhaupt eine Chance daran etwas zu verändern?

24. März 2016

Warum Unternehmer und Selbstständige gesunde Bäuche brauchen.

Natürlich geht es hier nicht um die körperliche Gesundheit oder gar wohlgeformte, dem Wellnessgedanken oder Schönheitsidealen folgenden Körperformen. Vielmehr geht es um Entscheidungen. Und darum, wer sie denn trifft – Kopf oder Bauch.

15. Juni 2015

Feelgood-Manager: die neue Wohlfühlkultur

Ein neues Zauberwort macht die Runde: Feelgood-Manager/innen sollen die Unternehmenskultur beflügeln, die Zufriedenheit der Mitarbeiter/innen und damit die Leistungsfähigkeit erhöhen. Ein Rundum-Sorglos-Paket sorgt für bessere Kommunikation, besseres Arbeitsumfeld und ein tolles Gemeinschaftserlebnis - reicht das für ein gutes Arbeitsklima?