20. Mai 2016

Die dümmsten Bauern und dicksten Kartoffeln – erfolgreich sein.

Sie kennen sicher Menschen, die sich schwer abmühen, hart arbeiten und dennoch nichts Bemerkenswertes erreichen?

Und andere, die mit scheinbarer Leichtigkeit alles schaffen. Obwohl sie sich augenscheinlich überhaupt nicht anstrengen müssen, fällt ihnen alles irgendwie in den Schoß. Diese Menschen mit dem „glücklichen Händchen“.

Was macht den Unterschied aus? Und warum scheinen erfolgreiche Menschen immer wieder erfolgreich zu sein, während erfolglose von einem Fettnäpfchen ins nächste treten?


Was ist Erfolg?


Zunächst sollten wir uns einmal Gedanken darüber machen, was denn unter „Erfolg“ zu verstehen ist. Laut Wikipedia „bezeichnet Erfolg das Erreichen selbst gesetzter Ziele“. 

Aha. Also kommt es zunächst darauf an, sich Ziele zu setzen. Gut. Ich kenne viele Menschen, die sich Ziele setzen. Aber entweder erreichen sie sie nicht – trotz fast übermenschlicher Anstrengung. Oder sie erreichen ihre Ziele, stürzen danach aber in ein Loch. Denken Sie an die viele Sternchen im Showgeschäft – Rex Gildo, Elvis Presley, Whitney Huston, um nur einige zu nennen. Würden Sie diese Menschen als erfolgreich bezeichnen?

Es scheint also noch etwas anderes zu sein, was (nachhaltigen) Erfolg ausmacht. Earl Nightingale (Radiokommentator und Motivationstrainer) veröffentlichte einmal eine andere Definition von Erfolg:

Erfolg ist die fortschreitende Verwirklichung eines lohnenswerten Ideals.

Zwei, wie ich finde, wesentliche Unterschiede gibt es zur Wiki-Definition:

1. Hier wird nicht von Zielen, sondern von Idealen gesprochen.
2. Es geht nicht um das (abschließende) Erreichen, sondern um die fortschreitende Verwirklichung.


Ideale


Das Wort kommt aus dem altgriechischen und steht für „Gestalt, Urbild“. Also ein Bild für etwas, dem wir entgegenstreben. Etwas dem wir eine Vollkommenheit zugestehen. Ein Zustand, ein Verhalten oder die Art eines Menschen, dem wir höchsten Wert beimessen und deshalb erreichen wollen. Etwas, was uns einen Sinn gibt.

Damit steht das Ideal über dem Ziel. Das Ideal ist etwas, das ich anstrebe, weil es für mein Leben sinnerfüllend ist. Es kann durchaus sein, dass ich mein Ideal nie erreiche. Aber ich unternehme alles mir Mögliche, um dem Ideal so nahe wie möglich zu kommen.

Um also wirklich erfolgreich zu sein, ein erfolgreiches Leben führen zu können, sollte ich mir zuerst über meine Werte im Klaren sein. Ich sollte mir deutlich machen, was mir wirklich wichtig ist im Leben. Und vielleicht gehört es auch dazu, herauszufinden, was der Sinn für mein Leben ist.

Der „dumme Bauer“ ist also erfolgreich, weil er für sein Ideal lebt, er einfach gerne Bauer ist.
Eine Lehrerin ist erfolgreich, weil sie Freude daran hat, Kindern etwas beizubringen. 
Ein erfolgreicher Verkäufer hat Spaß am Verkaufen.

Diese erfolgreichen Menschen wissen, was sie wollen. Sie tun es deshalb gerne. Darum sind sie erfolgreich. So einfach ist das.

Ziele


Menschen, die nicht erfolgreich sind, wissen nicht, wo ihr Ideal ist. Sie können zwar kurzfristige Ziele erreichen, da sie aber nicht das „große Ganze“ im Blick haben, ist es sinnlos. 

Wie bei einer Autofahrt von z.B München nach Hamburg. Üblicherweise teile ich mir den Weg in Etappen ein. Das sind Abschnitte, die meinen Weg markieren. Erst fahre ich auf der A9 nach Nürnberg. Dort entscheide ich dann je nach Verkehr, ob ich die A3 Richtung Würzburg fahre oder weiter die A9 nach Leipzig. Und so weiter. Immer wenn ich ein (Teil-)Ziel erreicht habe, setze ich mir ein neues. Und das funktioniert gut, solange ich mein großes Ziel (das Ideal meiner Reise) im Auge behalte. Auch Raststätten sind Ziele, weil ich zwischendrin mal Pausen brauche. 

Ziele sind also Meilensteine auf dem Weg zu meinem Ideal. Darum gefällt mir die Erfolgs-Definition von Nightingale so gut. Weil der Erfolg darin besteht, in Bewegung zu bleiben. Und zwar in eine ganz bestimmte Richtung.

Menschen ohne Ideal sind wie die Autofahrer, die mal hierhin und mal dorthin fahren – alles Ziele. Aber ihre Reise hat keinen Sinn und keine Richtung. Wenn sie Ziele haben, sind es häufig nicht ihre eigenen. 

Erfolglose Menschen geben die Schuld dafür, dass sie nichts erreichen, meist den Anderen oder den Umständen. Die Dinge stoßen einem halt zu, was kann man da schon machen. Diese Menschen sind wie ein loses Blatt, das der Wind mal in die eine und mal in die andere Richtung weht. Ideale sind die Wurzeln, die uns im Erdreich festhalten und versorgen.

Darum ist es wichtig, seine Ideale, seine Werte, seinen Lebenszweck zu kennen. Und mit diesem Wissen seine Ziele zu setzen. Dann steht dem Erfolg nichts im Wege.

Mit den besten Wünschen für Ihren Erfolg
Ihr Mindset-Coach
Matthias Gröne


PS: Erfahren Sie mehr über Ihre eigenen Ideale, Ihre Stärken und Ziele bei dem Impulstag.
Die drei Impulse
  • Ich bin (Ideal und Werte), 
  • Ich kann (meine Stärken) und  
  • Ich mache (Ziele setzen und loslegen) 
bilden die Grundlage für einen erfolgreichen Lebensstil. Machen Sie sich auf den Weg zu Ihren persönlichen Kraftquellen!

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