27. Mai 2016

Was wir von der Oma lernen können – Ziele erreichen.


Sich Ziele zu setzen, gehört heute zum Standard. Doch ein Ziel zu haben reicht allein noch nicht aus. 

Die Frage ist, wie kann ich meine Ziele erreichen? Welche Eigenschaften und Fähigkeiten brauche ich dazu? Und vor allem: Wie komme ich zu diesen Eigenschaften und Fähigkeiten?

Unsere Oma hatte da ein ganz einfaches Rezept:


Meine Oma war eine wirklich gute Hausfrau und Mutter. Sie sorgte für ihre Familie, so gut es eben damals in den Kriegszeiten und auch danach ging. Es gab nicht viel. Und das Wenige, was es gab, wurde mit viel Sorgfalt und Überlegung möglichst optimal eingesetzt. Und das hat sie Zeit Ihres Lebens beibehalten.

Wir können heute wieder viel von dem Leben dieser Männer und Frauen lernen. Und ich behaupte, dass sie viele Dinge getan haben, die heutzutage irgendwie verloren gegangen sind.

Wenn sich z.B. Besuch angesagt hatte, dann sollte ein Kuchen auf den Tisch. Und ich kann mich gut daran erinnern, dass es sehr leckere Kuchen waren, die meine Oma da gezaubert hat.

„Was hat das nun mit unseren Zielen zu tun?“, werden sie fragen. Kuchen gibt es heute schließlich an jeder Ecke. Es ist nicht der Kuchen selbst, aber die Art, wie meine Oma an das Projekt „Kuchen“ herangegangen ist, die uns helfen kann, unsere Ziele heute zu verwirklichen.

Wie man heute Ziele erreicht


Sich Ziele zu stecken, um etwas im Leben zu erreichen, das ist heute schon fast selbstverständlich. Dass man Ziele braucht, gehört gewissermaßen zur Allgemeinbildung dazu. Auf welcher Grundlage man sich Ziele stecken sollte, darüber habe ich in einem früheren Blog-Beitrag schon geschrieben: Die dümmsten Bauern und dicksten Kartoffeln – erfolgreich sein.

Haben wir also Ziele gefunden, so geht es nun daran, diese zu verwirklichen. Als erstes muss man überlegen, wie man das Ziel erreichen will. Was brauchen wir alles?

Um in unserem Kuchen-Projekt-Ziel zu bleiben: Wir brauchen ein Rezept. Dann die Zutaten. Mehl, Eier, Butter, Zucker, Milch. Für den Belag dann Erdbeeren. Dann das richtige Werkzeug. Schüssel, Mixer, Backform und ganz wichtig natürlich der Ofen.

OK, wir machen den Schrank auf. Alle Zutaten sind vorhanden. Bis auf die Erdbeeren. Mist.

Da fehlt also etwas Wichtiges. Jetzt schauen wir auf die Uhr. Wenn wir uns beeilen, schaffen wir es noch rechtzeitig in den Supermarkt. Die Zeit wird zwar knapp, dann wird es mit dem gemütlichen Fernsehabend heute nichts. Also schnell den Teig anrühren und schon mal in den Ofen schieben. Temperatur etwas höher, damit es schneller geht – wir müssen ja noch los.

Naja, der Boden ist doch etwas dunkel geworden, mit den Erdbeeren darüber fällt das aber nachher nicht auf.

Was die Oma gemacht hat


Meine Oma hatte das gleiche Ziel. Auch sie hat überlegt, wie sie ihr Ziel erreichen kann: Was braucht sie alles? 

Dann hat sie ihren Schrank aufgemacht und alles hervorgeholt, was da war. Und auch sie stellte fest, dass sie keine Erdbeeren im Haus hatte. Aber da waren noch die eingemachten Kirschen aus dem Garten vom letzten Jahr. Ein Kuchen mit Kirschen ist genau so gut, wie einer mit Erdbeeren. 

Und dann hat sie losgelegt. Der Unterschied: Sie hat das genommen, was da war.

Natürlich sind solche Bilder immer sehr begrenzt. Aber sie verdeutlichen den großen Unterschied in der Sichtweise.

Während meine Oma noch wusste, dass sie für alles, was da war, dankbar sein konnte, schauen viele Menschen heute nur auf das, was eben nicht da ist. 

In Zeiten, in denen Mangel ein normaler Zustand ist, werden die Dinge, die da sind, viel stärker wahrgenommen. 

Diese Wahrnehmung von Vorhandenem ist uns in unserer Überflussgesellschaft großenteils verloren gegangen. Uns fällt da eher das auf, was nicht da ist.

Unsere Stärken sind wichtig


Darum fällt es uns häufig so schwer, unsere Ziele zu erreichen. Was für das Kuchen-Projekt gilt, erlebe ich bei vielen Menschen.

Menschen, die Ziele erreichen wollen, stellen häufig fest, dass ihnen eine Eigenschaft oder eine Fähigkeit fehlt, die sie bei Anderen mit ähnlichen Zielen gesehen haben. Sie setzen dann alles daran, diesen scheinbaren Mangel auszugleichen – selbst, wenn es gegen ihre eigenen inneren Werte geht. Das kostet Kraft.

Oder sie geben irgendwann auf, weil sie meinen, dass sie das Ziel aufgrund des Mangels sowieso nicht erreichen können.

Dabei hat jeder Mensch einzigartige Fähigkeiten, Gaben und Stärken. Sie machen jeden Menschen zu etwas Besonderem. Diese Stärken sind schon vorhanden und sofort einsetzbar.

Leider sind sich viele Menschen ihrer Stärken nicht bewusst. Es lohnt sich aber, diese einmal herauszufinden. Denn dass, was Sie haben, können Sie mit Leichtigkeit einsetzen. Sofort.

Folgende Fragen können Sie für sich beantworten, um Ihre Stärken herauszufinden:
  1. Welche Dinge machen Ihnen Spaß oder bereiten Ihnen große Freude?
  2. Welche Dinge erledigen Sie gerne und mit Leichtigkeit? 
  3. In welchen Situationen fühlen Sie sich besonders wohl?
  4. Wo sprühen Sie vor Leidenschaft und Kreativität?
  5. Zu jedem Punkt dieser Liste: Welche Eigenschaften haben Sie dazu gebraucht?
Wenn Sie Ihre Stärken kennen, dann setzen Sie diese ein, um Ihre Ziele zu erreichen. Denken Sie daran, dass es viele Wege gibt, um an einen bestimmten Punkt zu kommen. Wählen Sie also den Weg, der Ihnen am besten liegt, bei dem Sie Ihre Stärken optimal einsetzen können.

Mit den besten Wünschen für Ihre Stärken

Ihr Mindset-Coach

Matthias Gröne



PS: Erfahren Sie mehr über Ihre eigenen Ideale, Ihre Stärken und Ziele bei dem Impulstag.
Die drei Impulse
  • Ich bin (Ideal und Werte), 
  • Ich kann (meine Stärken) und  
  • Ich mache (Ziele setzen und loslegen) 
bilden die Grundlage für einen erfolgreichen Lebensstil. Machen Sie sich auf den Weg zu Ihren persönlichen Kraftquellen!

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